Die 1.000 größten Familienunternehmen 2016

Sie sind der Kernbestand der deutschen Wirtschaft, um den uns die Welt beneidet: Die Unternehmen in Familienhand. DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT listet exklusiv die 1.000 größten Familienunternehmen auf.

Dieser Beitrag ist am 27.3.2017 aktualisiert worden.

Von Firmen mit Weltklang wie Volkswagen oder Bosch, milliardenschweren Traditionshäusern wie Henkel, Merck oder Oetker bis hin zu den Hidden Champions und mittelständischen Erfolgsunternehmen wie Brose, Eberspächer oder Harting ─ ihnen ist eines gemein: Die mehrheitliche Eigentümerschaft in Familienhand sorgt für eine ganz besondere Unternehmenskultur, die agile Innovationsfähigkeit mit der langfristigen Perspektive verbindet.

 

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Forschung und Entwicklung sowie eine besondere Firmenkultur prägen Deutschlands Familienunternehmen (Im Bild: Henkel)

Und sie sind die Spitze der rund 3 Millionen Familienunternehmen in Deutschland: In unserem deutschlandweit einzigartigen Ranking führen wir die 1.000 größten Unternehmen in Familienhand auf. Ihre Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft und Arbeitsplätze zeigt sich in beeindruckenden Zahlen: Rund 1,67 Billionen Euro Umsatz repräsentieren die „Top 1.000“, alleine 229 von ihnen sind „Umsatzmilliardäre“, und zusammen schaffen sie über sieben Millionen Arbeitsplätze im In- und Ausland.

Von Kutzenhausen bis Wutöschingen

Beeindruckend auch die Breite der Branchen und dezentrale Verteilung dieser Unternehmen über ganz Deutschland. Ob Kutzenhausen, Wutöschingen oder Fockbek – es sind gerade nicht nur die großen Metropolen, in den der Puls der Familienunternehmens schlägt. Die „Top 1.000“ verteilen sich auf 585 Städte in Deutschland. Die größte Anzahl von Familienunternehmen finden sich indes in diesen zehn Städten: Hamburg (53), München (27), Düsseldorf (19), Berlin und Stuttgart (je 15), Bremen und Köln (je 14) Nürnberg (13), Bielefeld (11) und Osnabrück (10). (Die ganze Liste der Städte mit den meisten Top-Familienunternehmen gibt es hier.)

logo10000langDie deutschen Unternehmen in Familienbesitz in ihrer ganzen Breite sind zusätzlich auch in dem DDW-Ranking „Mittelstand 10.000“ erfasst, das Mittelstandsunternehmen von rd. 25 Millionen bis 1 Milliarde Euro umfasst. Hier zu Mittelstand 10.000

Nach Bundesländern haben im bevölkerungsreichsten Land Nordrhein-Westfalen mit 270 die meisten der Top-1000 ihren Sitz, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils 200 großen Familienunternehmen. Die Ausmerzung des Unternehmertums in der ehemaligen DDR zeigt entsprechend auch in diesem Ranking noch seine Folgen: Die Neuen Länder liegen allesamt auf den letzten Plätzen im Bundesland-Ranking (siehe ganzes Bundesland-Ranking hier).

Stark in Automotive

Führend in den Spitzenplätzen sind die großen Automobilhersteller und Unternehmen mit Schwerpunkt Automotive, gefolgt von den großen Handelshäusern  (Schwarz-Gruppe mit Lidl, Aldi Nord+Süd, Metro). Mit Fresenius, Merckle und Henkel findet sich auch Pharma und Chemie in den Top-10, ebenso. Auch insgesamt liegt der Anteil der Unternehmen, die mindestens vorwiegend im Automotive-Bereich tätig sind, mit 109 Unternehmen und etwas über 500 Milliarden Euro Jahresumsatz an vorderster Front. 178 Unternehmen mit einem Gesamtjahresumsatz von rund 400 Milliarden Euro sind im Handel tätig.

Über 4.000 Unternehmenskontakte zur Abstimmung der aktuellen Geschäftszahlen (siehe Infokasten zum Listendesign ganz unten) und monatelange Recherchen haben im Ergebnis zu diesem deutschlandweit einzigartigen Kompendium der deutschen Familienunternehmerlandschaft geführt. Das Ranking wird fortlaufend aktualisiert und steht auch als Excel-Liste zur Verfügung. Spätestens im Frühjahr 2017 wird dann anhand der neuen Geschäftszahlen zu sehen sein, wie sich die Familienunternehmen weiter entwickelt haben.

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Die Top-1000-Liste im jeweils tagesaktuellen Stand kann hier im Excel-Format mit vielen Zusatzangaben wie Adresse, Telefon, Website, Bundesland, Mitarbeiterzahl und Gründungsjahr sowie angereichert um über 300 Bonus-Adressen weiterer großer Familienunternehmen im Excel-Format bestellt werden. Hier Liste ordern

Die Top-1.000 der deutschen Familienunternehmen



Diese Liste wird fortwährend aktualisiert. Sie sehen hier den Stand 27.3.2017.

DDW-Redaktionsdienst: Haben Sie Änderungen, Hinweise, Neueintragungen? Senden Sie Ihre Informationen an rankings@die-deutsche-wirtschaft.de 

Zum Listendesign: Die vorliegende Liste bezieht sich auf die möglichst aktuellst verfügbaren  Umsatzzahlen, in der Regel aus dem Geschäftsjahr 2015. Die Angaben basieren auf individuell abgestimmten Angaben der Unternehmen; wo nicht, auf redaktionellen Recherchen. Aufgenommen wurden Unternehmen, die eine beherrschende stellung einer oder meherer eigentümerfamilien besitzen, in der regel durch deren mindestens 51prozentigen anteilsbesitz, bei Aktiengesellschaften von über 25 Prozent. Da mittlerweile viele Unternehmen in Stiftungen geführt werden, sind auch diese aufgenommen. In der Regel sind Holding- und Gruppenstrukturen zusammengefasst. Verfügen mehrere Unternehmen über den gleichen Umsatz, ist die Rangfolge nach höherer Anzahl der Beschäftigten ermittelt worden. Trotz sorgfältiger Recherche kann die Redaktion keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernehmen.