Dem deutschen Winter entfliehen in Abu Dhabi

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Wer genug hat vom Nass-Kalt des deutschen Winters, der sollte sich jetzt nach „Middle-East“ aufmachen, denn auch im Nahen Osten ist nun Winter und die Temperaturen erreichen tagsüber angenehme 25-30 Grad. Sonnengarantie gibt es trotzdem und der glasklare arabische Golf hat ideale Badetemperaturen.

Nach mehreren Reisen nach Dubai entschieden wir uns diesmal für Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Emirate. Wo Dubai mit Superlativen wirbt, kommt Abu Dhabi etwas ruhiger daher und bietet neben Sonne, Sand und Meer auch ein breites Kulturangebot: Die UNESCO Weltkulturerbestätte „Al Ain“ zum Beispiel ist ein archäologisches Juwel. Sie umfasst sechs Oasen und ist eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Siedlungen der Welt. In diesem Jahr soll dann auch endlich das Prestigeprojekt „Museumsinsel Saadiyat“ eröffnen: In spektakulärer Architektur von Jean Nouvel stellt der Pariser Louvre im Rahmen einer Kooperation weltbekannte Kunstwerke aus. Formel-Eins-Gefühl kann man in der Ferrari-World entdecken. Der Park ist riesig und mit Simulatoren, Go-Kart und Achterbahn vor allem für Kinder und Jugendliche zu empfehlen.

Four Seasons Hotel Abu Dhabi

Auf einer Halbinsel im Meer und mit direktem Anschluss an eine der elegantesten Shopping-Malls der Stadt hat vor kurzem das Four Seasons Hotel Abu Dhabi eröffnet. Der moderne Glas-Tower positioniert sich zwischen Business- und Stadthotel und bricht selbst für luxusverwöhnte Araber höchste Standards. Die riesigen Zimmer sind hochwertigst ausgestattet und durch die bodentiefen Fenster blickt man auf die glitzernde Skyline der Stadt oder aufs offene Meer. Die Abendsonne lässt sich stilvoll mit einem Cocktail am Pool geniessen.

 

Deluxe King
Deluxe Zimmer

 

Arabern sagt man ja generell nach, sie seien Hedonisten und im ölreichen Abu-Dhabi muss man kulinarisch schon einiges bieten, um sich aus der Konkurrenz herauszuheben. Das Four Seasons konnte Washington DC´s Nobel-Italiener Cafe Milano überzeugen, eine Dependance zu eröffnen – und das Ergebnis lässt sich sehen. 50er Jahre  Capri-Flair bei der Einrichtung und moderne, leichte Mittelmeer-Küche auf dem Teller: Das passt wunderbar zur strahlenden arabischen Mittagssonne und der leichten Meeresbrise. Die fast ausschliesslich italienischen Mitarbeiter machen den Besuch im Cafe Milano besonders authentisch.

 

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Unser Dinner nahmen wir im Butchers & Still ein. Inspiriert vom „Chicago-Gangsterstyle“ der 1920er Jahre serviert man feinstes Dry-Aged US-Beef und interpretiert amerikanische Küchen-Klassiker. Das gilt übrigens auch für die überlange und bestens ausgestattete Bar. Wir hatten zudem Glück und konnten dem englischen Star-Mixologen Jason Crawley kennenlernen, der zur Schulung im Haus war und gemeinsam mit den Four-Seasons Bar-Keepern die Martini-Mix-Maschine „The Imperial Martini Shaker“ einweihte. Das verrückte Gerät ist ein Nachbau einer hundert Jahre alten Londoner Erfindung. Der Unterschied – frei nach James Bond gerührt oder geschüttelt – lässt sich anschliessend erschmecken. Stilecht hinter der Bücherwand geht es dann noch mit dem Aufzug in einen Gesellschaftsraum der Extraklasse. Ganz im Stil der amerikanischen Prohibitions-Jahre kann dank eigenem Kostümfundus als Gatsby, Al Capone und Vanderbilt weitergefeiert werden.

Hier geht´s direkt zum Hotel: www.fourseasons.com/abudhabi

 

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pictures courtesy of: Four Seasons Abu Dhabi

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