Martin Herrenknecht in der “Hall of Fame”

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Das manager magazin hat Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht in die Business „Hall of Fame“ berufen. Die feierliche Preisverleihung fand am 30. Mai 2017 im Rahmen einer Festveranstaltung in Frankfurt statt. Rund 130 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ehrten die neuen Laureaten. Die Laudatio auf Martin Herrenknecht hielt Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder.

Das manager magazin zeichnet mit der „Hall of Fame“ Persönlichkeiten aus, die sich für die deutsche Wirtschaft verdient gemacht haben. Vor einem hochkarätigen Publikum mit rund 130 Gästen aus politischen, akademischen und wirtschaftlichen Kreisen öffnete das manager magazin am 30. Mai seine „Hall of Fame“, um die neuen Laureaten in die Ruhmeshalle aufzunehmen. Der Gründungsunternehmer und Vorstandsvorsitzende der Herrenknecht AG, Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht, reihte sich in Frankfurt in die Liste der Preisträger ein. Als weitere Laureaten wurden Heinz Hermann Thiele (Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats und Eigentümer der Knorr-Bremse AG) und Herbert Hainer (ehem. Vorstandsvorsitzender der Adidas AG) in die „Hall of Fame“ aufgenommen.

Schröder: „Aus dem Nichts, nur mit Fleiß, einer Idee und wenig Kapital“

Martin Herrenknecht, li., Herbert Hainer und Heinz Hermann Thiele (Laureaten) bei der Hall of Fame des Manager Magazins am 30.05.2017 im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof in Frankfurt am Main. Foto: Wolfgang von Brauchitsch für Manager Magazin

Die Laudatio auf den Unternehmer aus Baden-Württemberg hielt Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder. Er würdigte nicht nur die vorbildhaften Leistungen des vielfach ausgezeichneten Ingenieurs Martin Herrenknecht für die deutsche Wirtschaft. Er betonte darüber hinaus den unermüdlichen Einsatz des Gründers für das Familienunternehmen Herrenknecht und seine Belegschaft: „Martin Herrenknecht hat Historisches geleistet – aus dem Nichts, nur mit Fleiß, einer Idee und wenig Kapital hat er ein Weltunternehmen geschaffen. Mit dem Geiste eines Vollblut-Mittelständlers führt er sein Unternehmen seit 40 Jahren vorausblickend, gegen alle Widerstände und mit unerschütterlichem Willen voran. Er gehört damit für mich zu den ganz großen Unternehmerpersönlichkeiten unseres Landes und leistet einen großen Beitrag zum hohen Ansehen unseres Landes in der Welt. Unternehmen wie die Herrenknecht AG sind Aushängeschilder der deutschen Wirtschaft.“

Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht freute sich über die Auszeichnung und zollte seinen Vorgängern Respekt: „Die „Hall of Fame“ ist bereits bestens ausgestattet mit imposanten Persönlichkeiten. Ich fühle mich geehrt, mich in diese Reihe einordnen zu dürfen. Als Familienunternehmer und Gründer fühle ich mich hier besonders wohl – jeder Vierte in der „Hall of Fame“ zählt zu dieser Kategorie. Leadership mit Format und Substanz, das ist etwas, was wir für die Zukunft dringend brauchen. Das sollten wir der jüngeren Generation immer wieder vorleben.“

Weltmarktführer in Marktnische

Der Familienunternehmer Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht gründete vor 40 Jahren ein kleines Unternehmen in Baden-Württemberg zur Herstellung von maschineller Tunnelvortriebstechnik. Seit dem ersten Tag ist die Herrenknecht AG Deutschland als maßgeblichem Wirtschaftsstandort treu. Vom badischen Schwanau aus agiert das Unternehmen mit seinen weltweit rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf internationalem Spitzenniveau. Als Weltmarktführer in seiner Marktnische ist es seit Jahrzehnten an maßgeblichen Tunnelbauprojekten beteiligt. Herrenknecht-Maschinen gruben sich für den neuen Gotthard-Basistunnel unter den Alpen hindurch, unterquerten in Istanbul den Bosporus, schaffen Supersize-Tunnel in Hongkong und stellten in kürzester Zeit ein neues unterirdisches Metrosystem in Doha her.

 

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