Mit dem Onkel wird’s wohl nichts, aber Martin Schulz‘ Neffe ist „Germany’s next Bundeskanzler“

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Er hat es geschafft – Julius Freund ist „Germany`s next Bundeskanzler“. Der 23-jährige Student aus Köln konnte sich im Finale des gleichnamigen Wettbewerbs durchsetzen und die Jury von seinen politischen Ideen und Fähigkeiten überzeugen. Initiiert wurde „Germany`s next Bundeskanzler/in“ vom Verband DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Der Preis: ein Stipendium im Wert von 10.000 Euro.

„Ich kann es noch gar nicht richtig fassen und freue mich riesig“, so Julius Freund. Im Finale musste er gemeinsam mit seinen Kontrahenten in einer 90-minütigen Live-Sendung vor der Jury aus Journalist und Autor Nikolaus Blome, YouTube-Star LeFloid, dem jüngsten Mitglied im Bundestag Ronja Kemmer und der stellv. Bundesvorsitzenden der Jungen Unternehmer Johanna Strunz, bestehen. Die Jury konnte Freund mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für die Energiewende und einen effektiveren Klimaschutz von sich überzeugen.

Amusanter Nebenaspekt: Julius Freund ist der Neffe des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

Julius Freund im Portrait

Dem Finale vorhergegangen war ein zweitägiges Kanzler Camp, bei dem die Finalisten gecoacht wurden, einen Einblick hinter die Kulissen der Politik bekamen und eine spontane Rede vor dem Brandenburg Tor halten mussten.

In insgesamt drei Challenge-Runden mussten sich die Kandidaten bei „Germany`s next Bundeskanzler/in“ mit selbstgedrehten Videos beweisen und die Online-Community von sich überzeugen. Die fünf Kandidaten mit den meisten Stimmen durften dann nach Berlin zum Kanzler Camp fahren. „Der Wettbewerb war von Anfang bis Ende eine mega Erfahrung für mich“, so Freund. „Ich habe tolle Leute kennengelernt, spannende Einblicke in die Politik bekommen und viel gelernt. Ich kann sagen: Der Kampf um jede Wählerstimme hat es in sich. Als Triathlet brachte ich den nötigen Biss mit um durchzuhalten. Ich werde in den letzten Wochen des Bundestagswahlkampfs als Stimme der jungen Generation eingreifen.““

Johanna Strunz, stellv. Bundesvorsitzende und Jurymitglied: „Wir sind wirklich begeistert, welchen Anklang ‚Germany`s next Bundeskanzler/in‘ gefunden hat und wie viele tolle Kandidaten mitgemacht haben. Zu oft wird Politik vorbei an der jungen Generation gemacht, noch schlimmer sogar, zu Lasten dieser. Der Wettbewerb sollte einerseits die Politiker aufrütteln, sich der Konsequenzen bewusst zu sein, wenn sie über Rentengeschenke und Staatsschulden diskutieren. Denn die Zeche zahlen muss unsere Generation der Jungen. Andererseits wollten wir jungen Leuten zeigen, wie spannend Politik sein kann und dass es Spaß macht, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die einem wichtig sind. Und wir wollen mit dem Wettbewerb ja tatsächlich auch zur Steigerung der Wahlbeteiligung der Jungwähler beitragen.“

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