Die neuesten Ideen für Deutschland

Lesen Sie unten die neuen Impulse und Stellungnahmen, die unsere Redaktion erreicht haben.

 

Wir freuen uns auch auf Ihren Impuls, Idee oder Meinung! Schreiben Sie hier Ihre "Idee für Deutschland"

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Thomas Fügner

Führungs-, Verkaufs und Personaltrainings

Was Familienunternehmen BESSER können, als Konzerne: Führen durch Vertrauen.
„Vertrauen ist der Anfang von allem.!- so warb einst die Deutsche Bank.
„Macht muss man auch wollen.“ so sprach ihr Charismatischer Chef Alfred Herrhausen- einst.
Und wo steht die Deutsche Bank heute?
Was lernen wir daraus? Ob im Betrieb oder in der Partnerschaft- ohne Empathie, EInfühlungsvermögen, scheitern wir.

Zu „professionellem“ Auftritt und Verhandlung gehörte bisher auch die Zurückhaltung jedweder Gefühle:

Coolness.

Leider ist Coolness in der Führung, im Mitarbeitergespräch (und nebenbei auch in der Partnerschaft) die denkbar ungeeignetste Haltung, das für langfristige Beziehungen notwendige, nachhaltig wachsende Vertrauen aufzubauen.
Vertrauens- und glaubwürdig, integer wird der Auftritt, der Mensch als Führungskraft nicht nur durch verlässliche Zahlen und Leistungen, durch die Einheit von Denken, Sprechen und Handeln, sondern auch durch „Authentizität“: das ist der zu den Inhalten harmonisch- passende, synchrone Gefühlsausdruck.

Der ERWACHSENE Umgang mit Gefühlen: Emotionale Präsenz, Kompetenz und Empathie
Mit der zunehmenden Präsenz von Frauen, auch auf der Führungsebene sind Männern zunehmend darin gefordert, ihre „emotionale Kompetenz“ zu entwickeln. Das meint zuvorderst den „erwachsenen“ Ausdruck und Umgang mit den eigenen Gefühlen, zum zweiten auch die Wahrnehmung und den verantwortlichen Umgang mit Gefühlen beim Gegenüber, ob Partnerin, Mitarbeiter oder Kunde.
Als Führungskraft, insbesondere in brisanten Situationen (!),  ist es nicht nur meine Aufgabe, bei mir, Mitarbeitern und Kollegen „gute Laune“ zu verbreiten.
Sondern, und genau DAS ist emotionale Kompetenz,  ich kann auch das Vertrauen und den Mut vermitteln, auch „gute“ wie „schlechte“ Gefühle in sich zu erkennen, anzuerkennen und zu lernen, sie bewusst (verantwortlich) auszuleben.
Diese Frage beschreibt den Unterschied von kindlichem und erwachsenem Umgang mit Gefühlen: „Haben meine Gefühle mich (im Griff) – oder habe ich, besser: NUTZE ich meine Gefühle?“ Es ist nicht nur das, WAS ich sage, sondern viel mehr Wirkung hat die Art, WIE ich (mit den Mitarbeitern) spreche:
1.) Wie wirkt die besondere, individuelle Art der Ansprache und emotionale Präsenz massiv auf das Arbeitsklima?
2.) Wie beeinflusst die Art der Ansprache auch den Ton der Mitarbeiter untereinander, wieauch im gelebten Beispiel, gegenüber Kunden!

Führungskräfte haben also auf mehreren Ebenen Verantwortung und Gestaltungsmacht für die Arbeitsqualität in ihrem Verantwortungsbereich!
LERNEN WIR EMPATHIE!

Andreas Siebers

Gesco Software GmbH - Geschäftsführer

Wissen ist Macht

Es ist unverzichtbar für den Wettlauf mit der Zukunft im Informationszeitalter eine deutschlandweite oder kerneuropäische Suchmaschine aufzubauen. Wer jetzt denkt „geht nicht“, braucht sich über Innovation keine Gedanken zu machen.

Rolf G. Niederhagen

Managing Director, Glocalworld Business Maps GmbH

Worum geht es? Um die Änderung des Steuersystems durch die Einführung des Humankapitals als Mittel der lebenslangen Finanzierung der persönlichen Weiterbildung. Eigentlich um nichts weniger als das erfolgreiche Überleben des deutschen Mittelstandes, um die Chance auf eine möglichst lange Arbeitshistorie für Arbeitnehmer, damit die Rente nicht ganz zur Farce wird, um die Stabilität unserer Krankenversicherung, Pflegeversicherung und die Verlangsamung des Wohlstandsverlustes in Deutschland.

Wen betrifft es? Alle – ausnahmslos!

Warum kann es so kommen? Einen Teil der Begründung werden Sie in der Folge erfahren.

Was lässt sich dagegen unternehmen? Darüber möchte ich Sie nach der Begründung in Form eines Vorschlages zur arbeitslebenslangen Fortbildung in die Diskussion ziehen. Arbeitslebenslange Fortbildung und deren Finanzierung durch eine maßgebliche Änderung unserer Steuergesetzgebung stelle ich als Instrumente vor, die dabei helfen können die Umwälzungen gesteuert zu beherrschen.

Deutschland surft momentan auf der Welle des Erfolges. Höchste Beschäftigungsquote – höchste Steuereinnahmen – höchste Exportüberschüsse und dergleichen mehr.

Vom Strand ausgesehen ein wunderbares Bild – aber hinter jeder Welle kommt eine weitere. Wie jede Welle wird auch die Welle der Zufriedenheit am Strand verebben, und dahinter wird die nächste Welle sichtbar – die in ihrer bedrohenden Gewalt durch die vorhergehende nicht sichtbar war.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir am Strand liegen und uns nochmal eincremen ohne zu bemerken, dass sich die nächsten Wellen zu einem Tsunami entwickeln könnten.

Wellen die da heißen könnten „Zerfall des europäischen Grundgedankens “ – Disruption der bestehenden Wirtschaftsstrukturen bei gleichzeitigen Entschleunigung durch die Überalterung der Bevölkerung der gesellschaftlichen Dynamik.

Diese nächsten Wellen werden nicht einfach am „Strand“ verebben, also sollten wir uns darauf einstellen. Vorbei mit Schönwettersurfen – rauer See – hohe Wellenberge – tiefe Wellentäler sind zu bewältigen.

Dazu braucht es Fitness, Flexibilität, das Lesen der Wellen, das Antizipieren ihres Verlaufes und andere neue Fähigkeiten der „Surftechnik“.

Wer teilnehmen möchte, wird sich darauf vorbereiten müssen – nicht die Erfolge der Vergangenheit mit all ihren sozialpolitischen Errungenschaften und die sich daraus herleitenden Ansprüche sind das Thema – sondern die Fitness für die Überwindung der Änderungs-Widerstände. Wenn wir dazu nicht bereit sind, werden wir feststellen müssen, dass für viele keine Schwimmwesten vorhanden sein werden, wenn die Wellen über sie hereinbrechen. Also her mit den Trainingsplänen und Zielen – den Coaches – und Trainern, die uns dabei unterstützen.

 

Osman Kaya

pixolus GmbH, Köln

Das Smartphone als „Wunderwaffe“

Die Digitalisierung wird alltagserleichternd in viele Lebensbereiche Einzug halten und damit auch ganze Geschäftsmodelle verändern.

Denn womit haben wir es im Alltag zu tun?
Mit Unmengen an Daten und Informationen, die wir wahrnehmen, ja darüber hinaus über die Wahrnehmung hinaus, uns merken müssen. Egal, ob nun im privaten Bereich oder im Beruf.

Was tragen wir alltäglich mit uns?
Das Smartphone.

Getreu dem Ansatz „Abtippen war gestern!“ werden Smartphones und Tablets zu mobilen Scannern mit immer mehr Aufgaben. Kein Abschreiben mehr, kein lästiges Eintippen mehr. Keine Stifte mehr, keine Zettelwirtschaft mehr.

Welches Potential an mehr an Bequemlichkeit, aber auch an optimierten Datenprozessen das haben kann, zeigt sich z.B. am Beispiel der vermeintlich profanen Zählerablesung: Eine Angelegenheit, die jeden Haushalt, jedes Unternehmen betrifft – weltweit. Der heutige so uneinheitliche, oftmals kleinschrittige Prozess, der so viele Parteien (zwangsweise) involviert, kann mit dem Prinzip des Smartphone-Scans deutlich vereinfacht werden. Wie? Na, einfach das Smartphone auf den Zähler richten, den Zählerstand scannen und die korrekt erfassten Werte – schwupps – aus dem Keller direkt in das Abrechnungssystem. Ohne Medienbruch! So muss nichts mehr notiert werden, um dann bspw. wieder in eine Excel-Tabelle oder ein System eingetragen zu werden.

Es müssen keine Ablese-Postkarten mehr gedruckt und quer durch die Republik hin und her transportiert werden. Es müssen keine aufwendigen Termin mit Ablesern mehr vereinbart werden, die extra anreisen müssen (oft mehrfach) – was sich auf den Ressourcenverbrauch auswirkt.

Das Prinzip der mobilen „Digitalisierung“, intuitiv und „idiotensicher“, auf gängigen Smartphones lässt sich auf so viele Bereich im Alltags- und Berufsleben übertragen – von bspw. der Logistik, Handel und Medizintechnik, bis hin zu Alltags-to-dos wie Rechnungen per 2-Klicks mobil bezahlen oder Unterlagen schnell und korrekt z.B. bei Ämtern, Krankenkassen & Co. einreichen. Das alles ohne dass Daten erst per Umwandlung in einen Bar- oder QR-Code umgewandelt werden müssen, sondern als Zeichenfolge oder Symbole so erhalten bleiben, wie sie angeordnet sind. Das ist die Idee des mobilen Alltags-Scans per Smartphone-Kamera. Eine Idee mit Breitenwirkung, eine Idee für alle in einem modernen Deutschland.

 

Sebastian Grodzietzki

PARIS GmbH, Chief Growth Officer

Technik gegen Terror

Die Terror- und Krisensituationen, die uns weltweit immer häufiger treffen, und auch die jüngsten, schrecklichen Ereignisse in Deutschland, machen mir und meinem persönlichen Umfeld immer größere Angst. Meine Familie, Freunde und auch Geschäftspartner machen sich sorgen, an welchen Ort man z.T. noch gehen kann. Ich lebe seit 10 Jahren in Berlin…und mache mir nun regelmäßig (zumindest unterschwellig) Gedanken, ob ich mich wirklich am Alexanderplatz oder KDW verabreden soll, oder doch lieber an einem etwas weniger angriffsrelevanten Ort. Aus diesen Sorgen und Überlegungen ist eine Produktidee entstanden:

Mithilfe sog. Beacons (https://de.wikipedia.org/wiki/IBeacon), die heute überwiegend im Einzelhandel genutzt werden, um Passanten per Handy auf Angebote hinzuweisen, könnte man lebensrettende digitale Assistenten schaffen. Man stelle sich einfach mal vor, dass solche Beacons mit Sensorik, wie Audio/Mikrofon (oder Video, einem Spektrometer, Seismographen, etc.) ausgestattet oder vernetzt werden könnten, um dann bei entsprechenden „Ereignissen“ zu reagieren. Zum Beispiel, schreiende/panische Menschen, Schüsse, usw… Tritt ein solches entsprechendes Ereignis an einem dieser Beacons ein, könnten sofort Meldungen versandt werden. Bspw. an die Polizei, aber auch auf jedes Handy in der Nähe, auf Smart Watches, und andere Geräte oder Behörden, um dann binnen weniger Sekunden Richtungsangaben, Fluchtwege, Warnhinweise, und vieles mehr an alle Menschen im akuten Umkreis zu schicken. Denken wir nur mal an die Anwendbarkeit in Stadien, Flughäfen, oder auf öffentlichen Plätzen. Ganz konkret könnte mir meine Smart Watch eine Fluchtrichtung per Pfeil anzeigen, die mich vor akuter Gefahr in unmittelbarer Nähe, bzw. aus einer bestimmten Richtung, warnt…

Ernst Mayer

Bauunternehmen E. Mayr GmbH, Obermeitingen

Gesetzliche Auflagen belasten vor allem den kleineren Mittelstand

Uns Mittelstand im Baugewerbe belasten die zunehmenden gesetzlichen Auflagen, beispielsweise die Überwachung aller Kleingeräte wie Kabel, Bohrmaschinen, alle Elektogeräte usw., wozu wir Mitabreiter zu Sachkundigen in den unterschiedlichen Fachgebieten ausbilden müssen, die dann in den gesetzlichen Vorgabezeiten alles prüfen und dokumentieren müssen. Hinzu kommen lange und komplizierte Genehmigungsverfahren mit teils in der Praxis nicht mehr umsetzbaren Auflagen. Firmen in unserer Betriebsgröße belasten diese Auflagen ganz besonders, da wir im Wettbewerb stehen mit Kleinbetrieben, bei denen der Chef selbst arbeitet, und größeren Betrieben, die ausschließlich mit ausländischen Mitarbeiter arbeiten.

Stefan Raetz

Bürgermeister der Stadt Rheinbach

Mehr Zuversicht

Mehr Mut. Mehr Bereitschaft, Innovationen zu fördern. Mehr Experimentierfreudigkeit, die auch belohnt wird. Nicht immer nur die Probleme suchen. Einfach mal „dürfen“! Weniger Bürokratie. Vernünftiger Umgang mit dem Datenschutz. Weniger Resignation. Mehr Zuversicht. Mehr Vertrauen.

Mariana Kunzmann-John

Inhaberin Kunzmann Maschinenverkleidung GmbH & Co. KG, Neulingen/Göbrichen

Wir leben in keinem arbeitgeberfreundlichen Land

Wir brauchen dringend mehr Verständnis in der Politik für den Wettbewerbskampf und Preisdruck, dem sich Unternehmen Tag für Tag stellen müssen. Wir brauchen weniger Gesetze und Bürokratien, die es dem Mittelstand schwer machen, rentabel zu arbeiten und wettbewerbsfähig zu bleiben (Thema: Werksverträge, Mindestlohn, Arbeitsrecht, Steuerbelastungen etc.). Wir brauchen mehr Verständnis für das unternehmerische Risiko, das der Mittelstand zu tragen hat, und entsprechende Steuernachlässe und Subventionierungen. Wir leben insgesamt in einem arbeitnehmerfreundlichen und nicht arbeitgeberfreundlichen Land, diese Einstellung sollte dringend von der Politik überprüft werden damit auch die Arbeitgeber geschützt werden (Thema: Krankengeld das von vielen Mitarbeitern missbraucht wird,  Kündigungsschutzgesetz etc.). Durch Bürokratie und Überregulierung wird die Flexibilität der Unternehmen gehindert und die Wettbewerbsfähigkeit geschwächt.