Beiträge mit dem Schlagwort "Europa"

„Unsere Systeme sind an ihre Grenzen gelangt“

TV Redaktion

Wie können wir uns organisatorisch auf neue Zeiten einstellen – in unseren Unternehmen und unserer Gesellschaft insgesamt? Hermann Arnold hat es in seinem Unternehmen Haufe-Umantis ausprobiert und eine revolutionäre „Unternehmens-Demokratie“ eingeführt, die die Mitwirkung aller Mitarbeiter erfordert. Im Interview mit Michael Oelmann beschreibt er die Erfolge, aber auch die Fehler, die auf diesem Weg gemacht wurden. Doch auch für unsere DemokratieArtikel lesen

Artikel lesen

„Die Deutschen werden enteignet“

TV Redaktion

Der Buchautor und Publizist Dr. Ulrich Horstmann (aktuelles Buch: „SOS Europa“) kritisiert in der Sendung „Im Dialog“ mit Michael Oelmann die Euro-Politik scharf: Der Euro verkörpere keine Stabilität mehr, die EZB-Politik sei Sozialismus pur. Die Zeche würden die deutschen Bürger zahlen. Horstmann befürchtet, dass mit einer drohenden Rating-Abwertung Deutschlands das System der faktischen Transferunion zusammenbreche.  

Artikel lesen

Eurokrise verstehen (II): Die Target-Kredite

Stephan Werhahn

Die Äußerungen der EZB klingen doch vertraut in unseren Ohren: das haben die Landesbanken, die IKB, KfW, HRE etc., die sich alle verzockt haben, auch immer gesagt. Die Maßnahmen der EZB im Oktober 2008 (nämlich die »Vollzuteilungspolitik«) waren m. E. richtig, da der Interbankenmarkt nach der Lehmann-Pleite zusammengebrochen war. Diese Politik der Krisenbewältigung der EZB wurde aber nach 2009, als die Lage sich wieder normalisierte,Artikel lesen

Artikel lesen

Eurokrise verstehen (III): Der Aufkauf von Staatspapieren

Stephan Werhahn

Art. 123 des AEU-Vertrags verbietet die Monetisierung der Staatsfinanzen. Darum handelt es sich aber, wenn die Notenbanken Staatspapiere, d. h. Staatsschulden, der Krisenländer kaufen. Die EZB hat aber im Rahmen des Securities Markets Program (SMP) für 223 Mrd. Euro Staatspapiere von Griechenland, Portugal, Irland, Italien und Spanien gekauft, allein italienische Papiere i. H. v. 94 Mrd. Euro zwischen August 2011 und Februar 2012 zur Abwendung einesArtikel lesen

Artikel lesen

Nach dem Brexit

Stephan Werhahn

Bereits sind einige Wochen vergangen, seit die Briten den Ausstieg aus der EU beschlossen haben. Nüchtern ist festzustellen, dass die Themse noch immer Wasser durch London trägt. Der Entscheid hat wirtschaftliche Folgen, doch von einem Kollaps Grossbritanniens, wie er für den Fall eines Brexit oft in Aussicht gestellt wurde, ist noch wenig spürbar. Selbst die Finanzmärkte sind recht ruhig. ZwarArtikel lesen

Artikel lesen

Europa mit Marktwirtschaft aus der Krise führen

Stephan Werhahn

In Anbetracht des Krisenbefunds der heutigen europäischen Wirtschaft und Politik, fragt man sich, was wird aus Europa, was wird aus dem Euro? Können die marktwirtschaftlichen Prinzipien in der Gestaltung Europas helfen? Um es gleich vorwegzunehmen, ja. Um der Frage eines »Europas der Marktwirtschaften« auch wissenschaftlich nachzugehen, haben wir ein Institut dieses Namens gegründet. Zunächst einmal ist klarzustellen: Es gibt politisch und ökonomisch für die ca.Artikel lesen

Artikel lesen

EU: Hat die Ordnungspolitik eine Chance?

Stephan Werhahn

Europa ist in wirtschaftlicher Hinsicht vielgestaltig. Wir sprechen daher in unserem Steinbeis-Institut auch von einem »Europa der Marktwirtschaften«. Das »bunte Bild der Vielfalt« zeigt, dass es zwar einen gemeinsamen Markt, aber eben keine einheitliche europäische Marktwirtschaft gibt. Allein der Vergleich der drei ökonomisch wichtigsten drei Staaten Europas macht dies offensichtlich: So ist die Marktwirtschaft im bald ausscheidenden Großbritannien tendenziell freier und liberaler konzipiert,Artikel lesen

Artikel lesen

6 Punkte Plan für Europas Zukunft

Lutz Goebel

Die EU befindet sich in der tiefsten Krise seit ihrem Bestehen. Es ist Zeit für ein Umdenken. Wir von DIE FAMILIENUNTERNEHMER haben dazu einen 6 Punkte Plan vorgelegt. Wie nicht nur das britische Referendum gezeigt hat, misstrauen die Bürger der EU. Eine unbegründete Einmischung in viele Themen sowie das andauernde Biegen und Brechen von Regeln – auch in der Eurokrise – hatArtikel lesen

Artikel lesen

Eurokrise verstehen (I): Die Nichtbeachtung der Grundlagen der Euro-Einführung

Stephan Werhahn

Es gab zur Einführung des Euro zwei Grundpfeiler des Maastrichter Vertrags vom 7. Februar 1992, die als zentrale Bedingungen der Bundesregierung Kohl durch Horst Köhler, den Staatssekretär im BMF von 1990–1993, ausgehandelt wurden, nämlich dafür, dass Deutschland dem Drängen Frankreichs nach Aufgabe der D-Mark nachgab. Beide Pfeiler sind längst morsch und müssen wieder stabilisiert werden. Dazu gehörte erstens das Verbot der Monetarisierung der Staatsschulden undArtikel lesen

Artikel lesen

Deutschland reparieren, digitalisieren und modernisieren

Redaktion

Deutschland ist ein starkes Land. Aber auch ein Land, das sehr zufrieden mit sich und seinem Status quo ist. Genau das birgt Gefahren – für unsere Zukunft, für unseren Wohlstand und für Innovationen. Denn Besitzstandswahrung macht träge und behäbig, führt zu Angst vor Veränderung. Dabei liegen in Veränderung und Innovation Chancen für unsere Zukunft. Wir brauche mehr Optimismus und Schaffenskraft,Artikel lesen

Artikel lesen