de:hub: Neue Kooperationen, Innovationsprojekte und Wachstumsoptionen – für Mittelstand und Startups

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de:hub vernetzt deutschlandweit Startups, Mittelstand und Wissenschaft, um Innovationen schneller in den Markt zu bringen. Für die Beteiligten eröffnen sich neue Chancen und Märkte.

Claudia Behrendt erklärt im Interview, wie die Digital Hub Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums durch Kooperationen die Innovationskraft – insbesondere im Mittelstand – nachhaltig stärkt.

Was ist die de:hub-Initiative, Frau Behrendt?

Claudia Behrendt: de:hub ist ein nationale Netzwerk von Hubs, das Startups, Mittelstand und Wissenschaft zusammenbringt, um Innovationen in ganz unterschiedlichen Branchen und Technologien voranzutreiben. Unser Team koordiniert die Hubs, entwickelt Programme und Cross-Industrie-Formate, macht diese Aktivitäten sichtbar und eröffnet allen Beteiligten Möglichkeiten, voneinander zu lernen, zu kooperieren und Innovationen gemeinsam umzusetzen.

Welche Motivation und welches Leitbild steckt dahinter?

Claudia Behrendt ist Hub Agency Lead von de:Hub

Wir glauben an die Kraft von Kooperationen und Allianzen. Unser Leitbild ist es, Innovationen sichtbar zu machen, Gründerinnen und Gründer zu stärken und den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Mittelstand zu fördern. Wir wollen ein dynamisches Ökosystem schaffen, das neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnet und Startups befähigt, ihre Ideen schneller umzusetzen und nachhaltig zu wachsen.

Wen verbinden Sie mit Ihrem Netzwerk und was sind die Nutzen?

de:hub richtet sich an Startups, innovative Mittelständler und Wissenschaft. Startups profitieren von Mentoring, Pilotprojekten und Förderprogrammen. Mittelstand und Industrie erhalten Zugang zu neuen Technologien und jungen Innovatoren, während Forschungseinrichtungen Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen in die Praxis erhalten.

Es geht also um das Heben von Potentialen durch Austausch?

Genau. Wir bieten Programme, Workshops, Mentoring und direkte Vernetzung mit Unternehmen, Wissenschaft und Investoren. Durch diese Hubs können Gründerinnen und Gründer wertvolle Kontakte knüpfen, Wissen aufbauen und ihre Projekte schneller skalieren. Startups erhalten dadurch Marktfeedback, Expertise und Wachstumschancen. Etablierte Unternehmen und der Mittelstand profitieren hingegen von neuen Ideen und Technologien, und Forschungseinrichtungen können ihre Ergebnisse praxisnah anwenden. So entsteht ein dynamisches Ökosystem, das Innovationen beschleunigt.

Welche Bedeutung hat de:hub speziell für Gründerinnen und Gründer, die heute ein Unternehmen aufbauen möchten — und warum lohnt sich eine Beteiligung?

de:hub bietet Zugang zu Netzwerken, Know-how, Pilotkunden und Fördermöglichkeiten — gebündelt an einem Ort. Eine Beteiligung lohnt sich, weil Startups so schneller wachsen, Kooperationen aufbauen und nachhaltige Geschäftsmöglichkeiten entwickeln können.

Und wie profitieren Mittelstand und bereits erfolgreiche Startups?

Wir setzen den Fokus auf echten Impact und verständliche Beteiligungsmöglichkeiten für den Mittelstand sowie für Scale-Ups. Dazu bauen wir die Plattformen für Austausch und Matching gezielt aus und entwickeln neue Programme, die speziell auf Wachstums- und Kooperationschancen zugeschnitten sind. Für Scale-Ups bedeutet das etwa Unterstützung bei Skalierung, Internationalisierung und strategischen Partnerschaften. Ziel ist ein noch enger verzahntes, effizientes Innovations-Ökosystem, das Startups, Scale-Ups, Unternehmen und Forschung zusammenbringt, um Innovation schneller in Marktwert umzusetzen.

Was unterscheidet de:hub klar von anderen Startup-Netzwerken oder Förderprogrammen in Deutschland?

de:hub vereint branchenübergreifend Startups, Mittelstand und Forschung in einem deutschlandweiten, strukturierten Netzwerk. Anders als reine Förderprogramme bieten wir konkrete Umsetzungsmöglichkeiten, Pilotprojekte und strategische Partnerschaften, die direkten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen.

Interessant ist die dezentrale Struktur der Angebote durch die Einbindung von 25 deutschlandweiten Innovation-Hubs. Wie verbinden Sie Regionalität mit überregionalen Impulsen?

In der Tat bilden 25 de:hubs bereits ein starkes Netzwerk, das den Austausch von technologischer und wirtschaftlicher Expertise fördert. Die regional verankerten Hubs stellen eine breite Abdeckung sicher, während Evaluationen und zielgruppenspezifische Programme für hochwertige Angebote sorgen. So kombinieren wir Reichweite mit Relevanz und Wirkung.

Welche drei Ratschläge würden Sie Interessenten mit auf den Weg geben, die erwägen, de:hub als Plattform und Netzwerk zu nutzen?

Erstens: Nutzt die Hubs aktiv für Austausch, Kooperationen und Netzwerken. Zweitens: Greift auf Mentoring, Workshops und Programme zurück, um Know-how gezielt auszubauen. Und drittens: Denkt partnerschaftlich: Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Mittelstand, Startups und Wissenschaft eröffnet neue Chancen und Märkte.

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