Ein lehrreicher Rückblick: Agenda 2010

Als erfolgreiches Gegenstück zu den bisher unzureichenden Reformen zur Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wird immer wieder die Agenda 2010 der damaligen Rot-Grünen Koalition unter Gerhard Schröder als Vorbild genannt. Es sei dahingestellt, ob in dieser Agenda tatsächlich so singulär der Grund des danach beginnenden Wirtschaftsaufschwungs zu sehen ist, jedenfalls war sie ein wichtiger Impuls. Von Professor Dr. h.c. mult Roland KochArtikel lesen

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Schluss mit dem „Übergewinn“-Unsinn

Die Folgen des USA-Iran-Krieges werden wir noch lange spüren. Unser Leben wird dadurch teurer, auf mittlere Sicht bestimmt nicht nur beim Benzin. Doch “Übergewinn”-Abschöpfung, aber auch Benzinsteuer-Senkung, sind die falschen Antworten. Von Professor Dr. h.c. mult Roland Koch Zwar ist es verständlich, dass Parteien in einer Demokratie der belasteten Bevölkerung Instrumente der Linderung anbieten. Doch ökonomisch ist das ein Fehler, undArtikel lesen

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Der Irrtum der Benzinpreis-Regulierer

Das populäre „Eingreifen“ der Politik in die Benzinpreise ist ein Fehler. Es gehört zu den bequemsten Illusionen der modernen Politik, dass Preise eigentlich ein Missverständnis seien. Etwas, das man korrigieren, glätten oder notfalls ersetzen könne. Steigende Benzinpreise werden dann nicht als Signal verstanden, sondern als Problem. So entsteht der Gedanke, irgendwer müsse die Bürger vor höheren Preisen schützen. Genau hierArtikel lesen

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Argentinien Aufsteiger im Index der wirtschaftlichen Freiheit 2026, Deutschland fällt

Jedes Jahr veröffentlicht die Heritage Foundation den Index of Economic Freedom. Insgesamt werden 176 Länder anhand von zwölf Kriterien bewertet. Man kann den Index auch als „Kapitalismus-Ranking“ bezeichnen. von Dr. Dr. Rainer Zitelmann Die wirtschaftlich freiesten Länder im Index 2026 sind Singapur, die Schweiz, Irland, Australien und Taiwan. Die wirtschaftlich unfreisten Länder sind Venezuela, Kuba und Nordkorea. Wichtiger als derArtikel lesen

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Markt und Wettbewerb machen Klimaziele bezahlbar

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche muss einen komplizierten Kampf durchstehen. Sie muss die politisch zugesagten Klimaziele erreichbar machen, indem sie Bevormundung und Subventionierung durch Marktwirtschaft und Innovation ersetzt. Von Professor Dr. h.c. mult Roland Koch In der Frage des sogenannten Heizungsgesetzes haben sich die Regierungsparteien auf einen Kurs geeinigt, der diesen Weg wieder ermöglicht. Die klimapolitisch gebotene Transformation wird weiter stattfinden, aber sie wird inArtikel lesen

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Der Begriff “Sozialstaat” ist keine Ewigkeitsgarantie für alle Schutzgesetze

Die Führung der SPD will sich bei notwendigen Reformen zur Stärkung der Wirtschaft gegen eine Schwächung des Sozialstaats stemmen. “Ich werde mich nicht einreihen in den Chor derjenigen, die sagen, mit weniger Sozialstaat kriegen wir mehr Wirtschaftswachstum”, sagte beispielsweise Lars Klingbeil, Bundesfinanzminister und Co-Vorsitzender der SPD. Von Professor Dr. h.c. mult Roland Koch Das klingt für viele zunächst beruhigend, und ichArtikel lesen

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Amerika – unser Schicksal?

Eines kann man nach wenigen Tagen in diesem Jahr schon sicher sagen. Es wird ein ebenso unruhiges weltpolitisches Jahr wie das gerade verabschiedete. Jedenfalls unser Verhältnis zu den Vereinigten Staaten von Amerika muss offensichtlich völlig neu definiert werden. Doch da gibt es einschlägige Erfahrungen. Von Professor Dr. h.c. mult Roland Koch Weiter wird an Prinzipien, denen zu vertrauen wir uns angewöhntArtikel lesen

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Mut zur schöpferischen Erneuerung – Was Deutschland von den neuen Wirtschafts-Nobelpreisträgern lernen kann

Die Verleihung des diesjährigen Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften an Joel Mokyr, Philippe Aghion und Peter Howitt hat nicht nur die wissenschaftliche Gemeinde aufhorchen lassen – ihre Forschung berührt hochaktuelle Fragen für Deutschland. Von Professor Dr. h.c. mult Roland Koch Alle drei Ökonomen untersuchen, unter welchen Bedingungen Innovation nachhaltigen Fortschritt erzeugt. Mit ihren Arbeiten können wir herausfinden, warum Deutschland heute beim Wachstum dasArtikel lesen

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Multilateralismus bewahren – Ordnungspolitik in einer unruhigen Welt

Multilaterale Regeln wurden nach dem Krieg zum Ausdruck der Überzeugung, dass Kooperation unter möglichst gleichen Bedingungen für alle besser ist als Abschottung und Privilegierung einzelner Partner. Heute steht diese Überzeugung auf der Probe. Was folgt? Von Professor Dr. h.c. mult Roland Koch Zum ersten Mal veranstalteten wir mit dem Ludwig-Erhard-Forum im Oktober eine internationale Tagung auf dem Campus der Universität inArtikel lesen

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Die Marktwirtschaft ist in Gefahr

Die Marktwirtschaft steht weltweit durch Staatseingriffe unter Druck – der Ökonom Stefan Kooths erklärt in seinem neuen Buch „Marktwirtschaft – Wohlstand, Wachstum, Wettbewerb“ ihre Vorzüge. Von Dr. Dr. Rainer Zitelmann Weltweit hat die Marktwirtschaft heute keinen guten Ruf. Dies war auch das Ergebnis einer weltweiten Umfrage: Nur in sieben von 34 Ländern dominieren in der Bevölkerung pro-marktwirtschaftliche Einstellungen. Professor StefanArtikel lesen

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Nur mit privatem Kapital wirken die 500 Milliarden Sondervermögen

Der Bundestag hat das Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für den Ausbau der Infrastruktur beschlossen. Ich bleibe skeptisch, ob dies der einzige Weg ist, um die Investitionen in öffentliche Infrastruktur zu erhöhen, aber es ist beschlossen. Von Professor Dr. h.c. mult Roland Koch 500 Milliarden Euro, das klingt nach einer gigantischen Zahl, viele sehen das als Befreiungsschlag. Die Wahrheit ist, auchArtikel lesen

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Ein Gremium, das nur schaden kann

Die Schuldenbremsenkommission hat diesen Monat ihre Arbeit aufgenommen. Die Arbeitsgruppe soll bis Jahresende Vorschläge zur Modernisierung der im Grundgesetz verankerten Schuldenregeln erarbeiten. Es droht der letzte Sargnagel für eine nachhaltige Finanzpolitik. Von Marie-Christine Ostermann Dieses Gremium ist schädlich. Perfekt Funktionierendes auf Gedeih und Verderben zu verändern, erweist sich selten als klug. Bei der Schuldenbremse wäre es ein fataler Fehler. EineArtikel lesen

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