Hoffnungszäpfchen für Führungskräfte

Hör auf zu hoffen. Ernsthaft. Hör einfach damit auf. Eine Packungsbeilage für 2026. Von Ben Schulz Wir alle kennen diesen einen Satz, der so wunderbar menschlich und tapfer klingt: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. In Wahrheit ist das einer der bequemsten Sätze, die Führungskräfte je erfunden haben. Er fungiert als diplomatischer Freifahrtschein für Aufschub, Inkonsequenz und systematischen Selbstbetrug. Wo Hoffnung steht,Artikel lesen

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Konjunktur: Mehrheit der Wirtschaftsverbände rechnet mit Stellenabbau im neuen Jahr

Auch 2026 bringt kein umfassendes Ende der Wirtschaftskrise, zeigt die traditionelle Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)  . Vor allem in der Industrie bleibt die Lage schlecht. Positives gibt es von der Bauwirtschaft und den Dienstleistern. Die Probleme am Arbeitsmarkt setzen sich auch 2026 fort: 22 von 46 Wirtschaftsverbänden rechnen 2026 mit einem Stellenabbau. Nur neun Verbände erwarten mehrArtikel lesen

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Die SPD verkennt die Realitäten der Unternehmen und der wirtschaftlichen Herausforderungen

Die SPD will die Erbschaftsteuer in Deutschland grundlegend reformieren. Doch das Konzeptpapier beweist die Unbedarftheit gegenüber wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Realitäten. Von Marie-Christine Ostermann Mit ihrem Konzeptpapier zu einer Erbschaftsteuerreform zeigt die SPD, wie weit sie sich von den Realitäten der Unternehmen und der wirtschaftlichen Herausforderungen entfernt hat – und damit auch von den Sorgen vieler Bürger in diesem Land. GeplantArtikel lesen

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Ein Meilensteintag in der Geschichte der Raumfahrt

Elon Musk hat kürzlich den größten Börsengang der Geschichte angekündigt – er will 30 Milliarden Dollar einsammeln und sieht den Wert seines Unternehmens SpaceX bei 1,5 Billionen Dollar. Dabei jährt sich der Durchbruch für SpaceX nun erst das zehnte Mal. Von Dr. Dr. Rainer Zitelmann Der 22. Dezember 2015 war ein Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt. In der NachtArtikel lesen

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Reformstau in modernen Demokratien: Warum schmerzhafte Reformen so schwer durchsetzbar sind

Europäische Demokratien sind zwischen ökonomischem Reformbedarf und populistischen Wählerbewegungen in ein gefährliches Spannungsfeld geraten. Immer seltener gelingt es Regierungen, notwendige Reformen durchzusetzen. Von Professor Dr. h.c. mult Roland Koch Gerade wagte Frankreichs Regierung unter Premierminister François Bayrou ein drastisches Sparpaket. Zwei staatliche Feiertage sollten abgeschafft werden, um die Wirtschaftsleistung zu steigern und rund 44 Milliarden Euro einzusparen. Das löste Entrüstung ausArtikel lesen

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Was Deutschland vom Weltraumkapitalismus lernen sollte

BDI-Präsident Peter Leibinger warnte unlängst: „Der Wirtschaftsstandort befindet sich in seiner historisch tiefsten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik. Das ist keine konjunkturelle Delle, sondern ein struktureller Abstieg“, so Leibinger. Ich ergänze: Wir sind auf dem Weg in die Planwirtschaft. Dabei ist privates Unternehmertum ist staatlicher Planwirtschaft haushoch überlegen. Das sollten wir Deutschen eigentlich wissen. Von Dr. Dr. Rainer Zitelmann DieArtikel lesen

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Advent, Advent, die Bude brennt – und du stehst mitten drin

Sei ehrlich zu dir:
Siehst du im Dezember „Besinnlichkeit“ – oder eher volle Schichten, dünne Nerven, zähe Meetings, Budgetdruck und eine Mannschaft, die längst am Limit läuft? Von Ben Schulz Du führst ein mittelständisches Unternehmen. 200, 300, vielleicht 500 Leute. Produktion, Service, Schichtbetrieb, Projekte. Offiziell heißt es „Jahresendspurt“. In Wahrheit fühlt es sich oft an wie ein Belastungstest: für dein Geschäft,Artikel lesen

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BDI-Präsident: Standort Deutschland im freien Fall

Laut aktuellem Industriebericht geht die Industrieproduktion das vierte Jahr in Folge zurück. Vielbeachtet fordert BDI-Präsident Peter Leibinger eine wirtschaftspolitische Wende. Sein Statement im Wortlaut. Von Peter Leibinger Der Wirtschaftsstandort befindet sich in seiner historisch tiefsten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik, doch die Bundesregierung reagiert nicht entschlossen genug. Die deutsche Industrie steht am Ende des Jahres 2025 vor einem dramatischen Tiefpunkt.Artikel lesen

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Anpassungsfähigkeit, Unternehmertum, Risikobereitschaft – darum geht es

Die Stimmung ist nicht gut. Das sieht auch unsere Bundesregierung inklusive Kanzler und Vizekanzler so. Das hatte man sich nach der Bundestagswahl anders erhofft. Aber die unterschiedlichen Strategien der beiden Koalitionspartner in zentralen Fragen sind trotz aller Versuche eines wechselseitig schonenden Umgangs noch immer nicht in eine parallele Anstrengung für ein gemeinsames Ziel gemündet. Von Professor Dr. h.c. mult Roland KochArtikel lesen

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Investitionen wandern ab: Energiepreise treiben deutsche Industrie ins Ausland

Die Simon-Kucher Standortperspektiven-Studie 2025 zeigt: Deutschlands energieintensive Industrien ziehen sich zurück. Getrieben von hohen Energiekosten, regulatorischer Unsicherheit und schwachem Wachstum verlagern immer mehr Unternehmen ihre Investitionen ins Ausland – mit weitreichenden Folgen für den Wirtschaftsstandort. 240 Vorstände und hochrangige Manager energieintensiven Branchen wurden von Juli bis September für die Studie befragt. Verantwortlich für die Studie zeichnete Jan Hämer, Partner inArtikel lesen

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Ich kann nicht mehr

Es gibt diese Abende, an denen ich am Küchentisch sitze, stumm in den dunklen Garten starre und der Kaffee längst kalt geworden ist. Der Körper funktioniert, aber die Seele hat längst aufgegeben. Da ist keine Kraft, kein Drang, kein Ziel. Nur Müdigkeit. Keine, die man mit Schlaf wegwischen könnte, sondern diese andere Müdigkeit. Die, die sich tief in die BrustArtikel lesen

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Der stille Brain-Drain blutet die Wirtschaft aus

Deutschland ist 2024 um 196.100 Unternehmen ärmer geworden. Damit erreichen die Schließungszahlen den höchsten Wert seit 2011. Es entsteht ein stiller Brain-Drain mit stetem Verlust von Know-how und Fachkräften – und die wenigsten Unternehmen schließen wegen Insolvenz. Sie gehen oft leise – aber sie gehen: keine Schlagzeilen, kein Insolvenzverfahren, kein großes Aufsehen. Und doch trifft ihr Verlust die Wirtschaft insArtikel lesen

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